Wimbledon-Finale: So können Sie Lisicki vs. Bartoli im Livestream verfolgen

6.7.2013 von
 

Wimbledon

Ganz Deutschland ist im Tennis-Fieber. Am Samstag steht die Berlinerin Sabine Lisicki gegen die Französin Maria Bartoli im Finale von Wimbledon. Wo können Sie das Event im Internet verfolgen? Wir verraten es Ihnen.


 In diesem Jahr wird das Wimbledon-Finale nicht im Free-TV übertragen. Auf ARD, ZDF und Sport1 bekommen die Zuschauer zwar im Anschluss die Zusammenfassung des Spiels gezeigt. Die exklusiven Übertragungsrechte hat sich allerdings der Bezahlsender Sky gesichert. 

Und obwohl die ARD angefragt hatte, das Finale auch gegen Bezahlung im Ersten zu übertragen, lehnte der Pay-TV-Sender ab. Zu groß ist momentan das Interesse am Frauentennis, als das man der Konkurrenz zu guten Quoten verhelfen würde. So ist das Finale ab 15 Uhr auf Sky Sport2 zu sehen.

Wer ein Sky-Abonnement besitzt, der hat die Möglichkeit, mittels Sky Go die Partie auch auf dem iPhone (Telekom-Link), dem iPad (mStore-Link) oder der Xbox 360 (Parter-Link) zu sehen.

In der Schweiz überträgt SF2 die Spiele vom Center Court, wer eine Satellitenschüssel sein Eigen nennt, kann auf das Signal der BBC zurückgreifen. Darüber hinaus überträgt auch die Wimbledon-Webseite selbst die Spiele als Live-Stream. Doch die Angebote aus dem Ausland haben einen Haken: Für deutsche Nutzer sind die nicht empfangbar. Eigentlich!

Was Sie brauchen, ist etwa eine Schweizer IP-Adresse. Die bekommen Sie bei SwissVPNwie Macbug herausgefunden hat. Der Zugang ist nicht kostenlos (sechs Schweizer Franken), doch aufgemerkt: Ein Sky-Abonnement gibt es auch nicht umsonst. Hat man sich registriert, trägt man die VPN-IP noch unter Systemeinstellungen > Netzwerk > Neue VPN-Verbindung anlegen ein.

Nun können Sie das Schweizer Programm über den Livestream auf srf.ch empfangen. Ähnliche VPN-Tools gibt es auch für den britischen Raum sowie die USA. Illegal ist dieser Vorgang übrigens nicht. “Der Einsatz eines VPN-Services ist legal und kann aus Gründen des Datenschutzes auch wünschenswert sein”, erklärt Thomas Hoeren, Professor für Internetrecht an der Universität Münster, gegenüber m-magazin.net. “Jeder Bürger hat das Recht, sich anonym Zugang zu Informationen zu beschaffen.” Ferner verpflichtet das Telemediengesetz die Diensteanbieter hierzulande, die Nutzung von Online-Medien “anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen”. 




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