Die Macht der zwei Kameras: “Reactions” hat das Zeug zum nächsten Foto-Hype

30.1.2013 von
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Es könnte das nächste Instagram werden: Die Rede ist nicht vom Kurzvideo-Dienst Vine, sondern von Reactions – einer neuen Anwendung von George Holtz alias Geohot, eben jenem jungen Mann, der als Erster das iPhone und die Playstation 3 hackte. Die Idee: Knips Dich beim Knipsen!


Wie soll das gehen? Ganz einfach: Holtz nutzt dabei, scheinbar als erster Entwickler, die Macht der zwei iPhone- bzw. iPad-Kameras für seine App “Reactions”, die sich momentan bei Apple zur Einsicht befindet, bevor sie für den App Store zugelassen wird.

Damit soll es Nutzern möglich sein, nicht nur ein Motiv abzulichten, sondern die eigene Reaktion dabei zu filmen. “Was soll der Quatsch”, werden Sie nun vielleicht sagen. Aber wäre es nicht verlockend, das eigene Statement zu einem Foto nicht nur in Textform via Instagram oder auf Facebook mitzuteilen, sondern es gleich im Bild zu verewigen? Etwa als frischgebackener Eltern, die das eigene Kind knipsen.

Oder bei einem Event, bei dem Bilder ohne Kontext recht langweilig und sinnlos wären, wie bei einer Rafting-Tour, bei der Sie bislang entweder verwackelte Bilder von einem Fluss zeigen konnten oder aber sich selbst in pudelnasser Montur.

“Reactions” schafft mit einem Klick Kontext, verleiht austauschbaren Motiven eine persönliche Note und hat damit das Zeug, die nächste “heiße” App zu werden – oder vollends zu floppen. Aber hey: Man sollte meinen, dass Holtz weiß, was er tut. Immerhin war der damals 17-Jährige der erste Entwickler, der das iPhone hackte. Und die Playstation 3. Damit ist er in Entwicklerkreisen schon jetzt eine Legende.

Spannend: Die App teilt Ihre Bilder automatisch bei Facebook und lädt sie in die Dropbox hoch, wenn Sie nicht innerhalb von drei Sekunden nach der Aufnahme den Bildschirm berühren. Ein Reiz, der vor allem bei Jugendlichen, die sich momentan mit “Snapchat” in den Wahnsinn treiben, funktioniren könnte.

Der Workflow aus Knipsen, Bearbeiten, Hochladen und Betiteln soll damit der Vergangenheit angehören. Für eingefleischte Instagrammer ein Ding der Unmöglichkeit, für das ehemalige Wunderkind Geohot nur konsequent.




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