Nächstes iPad mini soll über Retina-Display verfügen

14.12.2012 von
 

Retina ist Pflicht: Asiatische Zulieferer berichten, dass das Display des nächsten iPad mini über eine höhere Pixeldichte verfügen soll. Wie auch beim iPad 3 und 4 würde das kleine Apple-Tablet dann über ein Retina-Display verfügen.


Herausgefunden haben will das dieses Mal die taiwanesische Digitimes. Das Blatt beruft sich dabei auf Informationen aus Herstellerkreisen von Display-Beleuchtungen. Stimmen die Gerüchte, müsste die Pixeldichte sogar noch höher sein als beim iPad 3 oder iPad 4.

Warum? Ganz einfach: Apple will nicht, dass die Entwickler drei Versionen von Apps programmieren: eine normale Version, eine HD-Variante und dann noch eine iPad-mini-Zwischenlösung. Deswegen muss Apple beim iPad mini die Auflösung in Höhe und Breite verdoppeln.

Da das Display mit 7,9 Zoll genau 1,8 Zoll kleiner ist als der großen Apple-Tablets wäre bei identischer Auflösung die Pixeldichte um einiges höher. Der Haken: Ein solches Display braucht mehr Beleuchtung und eine stärkeren Prozessor, der die Mehrzahl an Pixeln auch mit Daten versorgen kann.

IGZO-Display von Sharp im Gespräch

Sowohl das iPad 3 als auch das iPad 4 waren aus diesen Gründer dicker als die Vorgänger. Laut Digitimes will Apple beim nächsten großen iPad nur noch eine Leuchtleiste verbauen, um an die schmale Bauweise des iPad mini anzuknüpfen.

Seit einiger Zeit ist als Bildschirm ein IGZO-Display von Sharp im Gespräch. IGZO, das bedeutet Indium-Gallium-Zink-Oxid. Und das bedeutet wiederum: längere Laufzeit, flachere Bauweise und eine präzisere Touchsteuerung. Denn bei einem solchen LCD bräuchte es weniger LEDs, um das Display vollständig auszuleuchten. Das spart jede Menge Energie.

Ein weiterer guter Grund für den Einbau dieses Sharp-Displays in das iPad mini ist der schmalere Rand. Die Technologie ist offenbar so platzsparend, dass Apple dadurch wiederum wichtige Millimeter einsparen könnte. Offenbar ist Sharp in der Lage, den Rand unter zwei Millimetern zu bauen.




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