Kommen die Retina-Macbooks im Juni?

31.12.2012 von
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Das iPhone hat ein Retina-Display, ebenso das iPad und das Macbook Pro. Was fehlt? Genau, die regulären Macbooks musste bislang ohne hochauflösendes Display auskommen. Das soll sich spätestens im Sommer 2013 ändern. Dann, so heißt es, erneuert Apple die Produktreihe um bessere Bildschirme und stattet seine Macbooks mit schnelleren Prozessoren aus.


Demnach befinde sich Apple in den letzten Testphasen und ist bereits in Gesprächen mit Zulieferern. Neben einem Retina-Display ist auch ein neuer Chipsatz im Gespräch, der derzeit unter dem Codenamen “Haswell” läuft und vor allem verbesserte Grafikperfomance liefern soll.

Damit dürfte Apple dann auch seine Comsumer-Notebooks mit hochauflösenden Displays ausstatten. Bislang finden sich die Pixelmonster vor allem im Macbook Pro, das mit mindestens 1749 Euro keineswegs für den Massenmarkt gedacht ist.

Ein Update sämtlicher Apple-Produkte ist nach der Einführung beim iPhone 4, dann beim neuen iPad sowie dem Macbook Pro nur logisch. Die einzige Frage, die sich stellt, ist: Wann? Denn Fakt ist: Die Produktion der hochauflösenden Displays ist teuer und aufwändig.

Macbook mit Retina: weniger Gewinn oder höherer Preis

Schon beim Retina-MacBook müsste eine 17-Zoll-Variante nach Berechnungen des Analysten Trip Chowdhry von Global Equities Research 700 Dollar mehr kosten als das 15-Zoll-Modell.

Für seine “normalen” Macbooks müsste Apple entweder geringere Margen miteinrechnen oder auch hier die Preise für die teuren Display anheben.

Um ermessen zu können, wie wichtig die Macbooks für Apple sind, genügt ein Blick auf die Verkaufsprognosen: Ganze 17 Millionen Einheiten werden laut Schätzungen in 2013 verkauft werden.

Dass Apple nach dem iPhone, dem iPad und dem Macbook Pro auch seine beliebtesten Mac-Reihe Retina-Displays verpasst, dürfte also nur eine Frage von Monaten sein. Laut der taiwanesischen Digitimes dürfte es im Juni 2013 soweit sein. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden.

(via)




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