Keine Konkurrenz für das iPad mini: Stellt Apple das iPad 2 ein?

19.10.2012 von
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Was passiert, wenn Apple das iPad mini vorstellt? Bestätigen sich die Gerüchte und der iPhone-Bauer bringt kommende Woche ein kleineres Tablet auf den Markt, hätte Apple zwei Geräte im Sortiment, die abgesehen von der Größe baugleich sind. Eigentlich ein Unding.


Zur Sprache kam dieses Szenario in einer Mail an Investoren durch die Börsenanalysten von Evercore Partners. Dort heißt es, dass Apple mit dem Launch des iPad mini voraussichtlich das iPad 2 einstellen könnte.

Damit wolle der Konzern aus Cupertino gewährleisten, dass sich die unterschiedlichen Modellreihen sauber voneinander unterscheiden lassen. Das kleine Apple-Tablet soll allerdings über die Auflösung des iPad 2 verfügen und auch sonst ähnlich leistungsstark sein.

Die Analysten geht außerdem davon aus, dass Apple bis zum Ablauf des Geschäftsjahres sieben Millionen Einheiten des iPad mini verkaufen könnte. Zusammen mit den Verkaufsprognosen für das “normale” iPad käme Apple auf 26 Millionen verkaufte Exemplare.

Ein anderes Szenario wäre die Ko-Existenz in Verbindung mit einem rapiden Preisabfall. Vergleichbar geht Apple im iPhone-Segment vor. Gibt es ein neues Smartphone aus Cupertino, wird der Vorgänger billiger und dessen Vorgänger wiederum noch billiger.

Preise ab 399 Euro für die Basis-Variante wären dann nicht mehr zu rechtfertigen, wenn Apple ein baugleiches, aber kleineres iPad mini für kolportierte 250 bis 300 Euro anbieten würde. Hier müsste Apple ordentlich an der Preisschraube drehen.

Interessant: Evercore Partners geht zudem davon aus, dass Apple mit 49 Millionen verkauften iPhones auf einen Quartalsumsatz von gigantischen 56,1 Milliarden Dollar kommt. Andere Berichte gehen von einem Umsatz von 36,4 Milliarden Dollar im Weihnachtsquartal aus.

Stellt Apple in der kommenden Woche tatsächlich das iPad mini vor, hätte Apple wieder einmal gute Chancen, die Erwartungen der Analysten zu übertreffen.




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