Lightning-Authentifizierung geknackt: billigeres Drittanbieter-Zubehör im Anmarsch

10.10.2012 von
 

Das haben sich Apples Ingenieure vermutlich anders ausgemalt: Nur wenige Wochen nach dem Launch des iPhone 5 ist es einem Anbieter gelungen, die Sicherheitsmechanismen zu umgehen, die den Lightning-Standard unbrauchbar für Drittanbieter machen sollten. Schlecht für Apple, gut für die Kunden.


Wir hatten Anfang der Woche über “The Lightning Dock” berichtet, ein schöne Dockingstation für das iPhone 5, für das Apple kein eigenes Dock vorgesehen hat. iPhone5mod ist noch einen Schritt weiter gegangen – einen gewaltigen sogar: Der Anbieter hat allem Anschein nach die Sicherheitsvorkehrungen von Apples Lightning-Standard geknackt.

Dank bestimmter Bauteile sollte nur Apple-eigenes Zubehör über den neuen Anschluss mit iPhone und Co. kommunizieren können. Doch es kam offenbar anders: Herausgekommen ist ein Dock von iPhone5mod in Apple-Weiß und ein eigens designtes Kabel, das Rechner und Dock verbindet. Über den Look mag man streiten. Fest steht: Der Bann scheint gebrochen, bald dürften weitere Anbieter folgen. Tatsächlich bezieht iPhone5mod seine Bauteile vom offiziellen Apple-Zulieferer.

Das heißt: Auch wenn es sich um nicht von Apple genehmigte Hardware handelt, dürfte sie zu 100 Prozent kompatibel mit dem iPhone 5 und dem neuen iPod touch sein. Kabel und Dock verkauft der Anbieter für jeweils 19,90 Dollar, im Bundle werden 39,90 Dollar fällig.

Es handelt sich hierbei nicht um ein Meisterwerk des Industrie-Designs, aber es werden fraglos andere Anbieter nachziehen. Gut für die Kunden, die derzeit noch auf Apple-Bauteile angewiesen sind. Spannend wird es, wenn erste Adapter für den alten 30-poligen Anschluss auf den Markt kommen. Die sind bei Apple momentan Mangelware, und zudem mit Preisen ab 30 Euro nicht gerade günstig.

(via)




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