iPod touch und iPod nano: Die neue Generation ist dünner, schneller und bunter

12.9.2012 von
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Wie erwartet hat Apple im Rahmen seiner Keynote vom Mittwochabend neben dem neuen iPhone 5 auch eine neue iPod-Generation vorgestellt. Während der iPod nano auch äußerlich verändert wurde, erhielt der iPod touch vor allem mehr Power. Innovativ zeigt sich Apple beim Design der neuen Kopfhörer, die künftig EarPods heißen.


iPod nano mit Bluetooth und Radio

Der neue iPod nano (mStore-Link) ist gerade einmal 5,4 Millimeter dünn und kaum größer als eine Kreditkarte. Damit hat Apple das Gerät in der Höhe noch einmal um 38 Prozent geschrumpft. Dagegen ist das 2,5-Zoll-Multi-Touch-Display fast doppelt so groß wie beim Vorgänger. Für die neue Oberfläche aus glattem, eloxiertem Aluminium stehen dem Nutzer sieben Farben zur Auswahl.

Videos werden im Widescreen-Format auf dem Display dargestellt und genauso wie die Musikinhalte über das Touch-Display gesteuert. Durch Schütteln spielt das Gerät einen zufällig ausgewählten Song aus der Sammlung ab. Außerdem verfügt der iPod nano (mStore-Link) über ein Radio mit Time-Shift-Funktion. Mit einem Finger-Tipp kann das laufende Programm unterbrochen und bis zu 15 Minuten zurückgespult werden. Über Bluetooth 4.0 lässt sich der iPod nano mit kompatiblen Kopfhörern und Lautsprechern drahtlos verbinden.

Apple gibt eine Akkulaufzeit von 30 Stunden im Musikbetrieb und 3,5 Stunden für Videos an. Der iPod nano mit 16 Gigabyte Speicher kostet 169 Euro und kann ab dem 14. September online vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt wie beim iPhone 5  (Telekom-Link)ab dem 21. September.

iPod touch: schneller und bunter

Der iPod touch der fünften Generation erhält nun auch wie das iPhone ein vier Zoll großes Retina-Display. Der verbaute Dual-Core-A5-Chip verbessert die Leistung um das Siebenfache gegenüber dem Vorgänger. Die Zielgruppe, die von diesem Upgrade besonders profitiert, sind die Spieler. Auch bei den Abmessungen haben die Designer nachgelegt beziehungsweise abgespeckt: 6,1 Millimeter dünn bei einem Gewicht von 88 Gramm. Die rückseitige iSight-Kamera hat eine Auflösung von fünf Megapixeln.

Der neue iPod touch läuft unter dem neuen Betriebssystem iOS 6 und verfügt auch über den Spracherkennungsdienst Siri. Eine Panorama-Funktion ermöglicht im Zusammenspiel mit der Kamera und dem Bewegungssensor Bilder über einen Radius von 240 Grad. Videos können in 1080p-Full-HD aufgezeichnet werden. Um das Gerät besser in der Hand halten zu können, lässt sich an den neuen Geräten eine Schlaufe anbringen.

Apple gibt eine Akkulaufzeit von 40 Stunden im Musikbetrieb und acht Stunden für Videos an. Der neue iPod touch ist ab sofort in fünf verschiedenen Farben und in zwei Speicher-Varianten – 32 und 64 Gigabyte – ab 319 Euro erhältlich und kann ab dem 14. September vorbestellt werden (mStore-Link). Den Vorgänger gibt es künftig nur noch ab 209 Euro mit 16 und 32 Gigabyte großem Speicher.

EarPods lösen Kopfhörer ab

Mit den neuen iPod-Modellen hat Apple auch das Kopfhörer-Konzept überarbeitet. Die Form der sogenannten EarPods passt sich ergonomisch dem Ohr an, ohne es zu “versiegeln”. Ein zusätzlicher Mitteltöner an der Seite soll für einen verbesserten Klangfluss sorgen. Die EarPods sind das Ergebnis einer aufwändigen Testreihe.  Dabei wurden 124 verschiedene Prototypen bei mehr als 600 Menschen getestet.

Lightning-Connector ist 80 Prozent kleiner

Um die dünne Bauweise der neuen Geräte zu ermöglichen, musste Apple auch die Bauweise des Dock-Connectors überdenken. Statt des 30-poligen Docks erhalten die mobilen Geräte künftig einen um 80 Prozent kleineren “Lightning”-Connector. Zusammen mit der bei Macs eingesetzten Thunderbolt-Technologie ist das Wortpaar in der Apple-Familie komplett: “Donner und Blitz”. Für Nutzer des bisherigen Docks wird es verschiedene Adapter (Übersicht bei mStore) geben. Apple setzt aber darauf, dass die zunehmende Verbreitung von Bluetooth und anderen Drahtlos-Technologien die Anbindung per Kabel bald überflüssig macht.

Anreize für Spieler und Teenager

Unverändert hat Apple indes noch den iPod shuffle gelassen. Er stellt zwar immer noch das kleinste Gerät der iPod-Familie dar, der Vorteil schmilzt aber bei Betrachtung des neuen iPod nanos. Für den iPod shuffle spricht, dass er mit einem Speicher von zwei Gigabyte zu einem Preis von 49 Euro (jetzt kaufen bei mStore) immer noch ein tolles Einstiegsmodell in das Apple-Ökosystem ist.

Phil Schiller, Apples Senior Vize-Präsident, machte während der Keynote noch einmal deutlich, dass der iPod mit über 350 Millionen Produkten der weltweit populärste Musikspieler ist. Gerade Gamern und Teenagern bieten die neue Modelle viele Anreize. Immerhin hat die junge Zielgruppe mit dem iPod touch Zugriff auf rund 175.000 Spiele im App Store und die Möglichkeit, sich weltweit mit 150 Millionen Teilnehmern im Game Center zu vernetzen.




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