Gamescom: Warum sich der Besuch für Mac-Besitzer lohnt

3.8.2012 von
1

Diablo III auf der Gamescom 2011

Die Gamingbranche und Apple gingen lange Zeit getrennte Wege. Doch in den vergangenen Jahren hat sich dank iOS das Bild gewandelt, und auch für den Mac erscheinen immer mehr Spiele. Kein Wunder also, dass sich der Besuch der Spielemesse Gamescom auch für treue Apple-Nutzer lohnt. Ein Überblick.


Für Apple und viele Nutzer war der Mac nie als Plattform für Spiele gedacht. Doch spätestens mit dem iPhone, dem iPod touch und dem iPad bietet der Konzern aus Cupertino drei Geräte an, die sich perfekt für Mobile Gaming nutzen lassen.

Entsprechend viele Spiele sind für iOS verfügbar – und dabei handelt es sich nicht nur um Casual Games für den schnellen Zeitvertreib zwischendurch.

Der Mac Lisa auf der Ausstellunge Retro-Gaming auf der Gamescom 2011

Neben kleineren, unabhängigen Spieleentwicklern, haben inzwischen auch die Anbieter von „großen“ Titeln wie Deus Ex: Human Revolution, Civilization V, Tomb Raider: Underworld, Tropico 3: Gold Edition, Grand Theft Auto: Vice City, Fifa 12, Star Wars oder Batman Arkham Asylum den Mac für sich entdeckt.

Andere wie Blizzard mit seiner Diablo-Serie haben OS X immer mit bedacht. Die Spiele-Plattform Steam hat einen eigenen Mac-Bereich eingerichtet und als nächster großer Titel soll Call of Duty: Black Ops für OS X, dessen Zombie Modus sich bereits unter iOS spielen lässt, erscheinen – zugegeben erst über anderthalb Jahre nach der Erstveröffentlichung für PC, Xbox 360 und Playstation 3.

Apple-Fans und die Gamescom

Die wichtigste Anlaufstelle für Apple-Fans dürfte der Schoolbus des Apple Premium Resellers mStore sein. Dort können die Messebesucher nicht nur Spiele auf Mac, iPad und iPhone ausprobieren, sondern auch passende Gadgets wie den Games Capture HD von Elgato zum Aufzeichnen von Spielen entdecken. Der Bus steht in Halle 10.1 am Stand B040.

Die großen Portierer von Mac-Spielen wie Feral, Aspyr oder dessen deutscher Ableger Application Systems (ASH) sind trotz ihrer bekannten Titel nicht auf der Gamescom vertreten. Stattdessen nutzen neben zwei großen der Gaming-Branche vor allem kleinere Entwicklerstudios die Messe, um ihre Spiele zu präsentieren.

Diablo III auf der Gamescom 2011

Entwickler vor Ort

  • Die 11bit Studios aus Polen zeigen ihr Multi-Plattform-Spiel Anomaly Warzone Earth, dass auch unter iOS und OS X läuft und über eine Game-Center-Anbindung verfügt in Halle 4.2 an Stand H009.
  • Bei Activision Blizzard in Halle 6.1 lässt sich bestimmt auch ein Blick auf Diablo 3 werfen, das nativ für OS X erhältlich ist.
  • Electronic Arts bietet nicht nur seine Die-Sims-Serie für den Mac an, sondern auch ausgewählte Sport-, Rollenspiel- und Action-Adventure-Titel. Der Spiele-Konzern macht sich ebendalls in Halle 6.1 breit.

Lukas Podolski spielt FIFA 12 auf der Gamescom 2011

  • In Halle 4.2 am Stand J031t findet sich mit den Twisted Oak Studios ein Entwickler, der seine iOS-Games wie Zombie Wonderland auch für den Mac portiert.
  • Bei den Goodgame Studios aus Hamburg, die in Halle 10.1 an Stand D061/E060 stehen, handelt es sich um einen Entwickler von Browsergames, die sich auch über Safari spielen lassen.
  • Die ebenfalls aus Hamburg stammenden Fishlabs machen es sich in Halle 4.2 an Stand M034 bequem. Das Entwicklerstudio hat neben zahlreichen iOS-Titeln auch Galaxy On Fire 2™ Full HD im Angebot, das im Mac App Store im Spiele-Bereich momentan prominent platziert ist.

Daneben sind mit Creative Labs, Guillemot, Kingston, LG, Mad Catz, Razer, Roccat, Sennheiser und Steel Series auch zahlreiche Anbieter von Zubehör jeder Art – von Mäuser und Tastaturen über Speichermedien bis hin zu Audio-Geräten – vor Ort auf der Gamescom.

Die Gamescom findet vom 15. bis zum 19. August in den Messehallen in Köln-Deutz statt, öffnet ihre Türen aber erst am 16. August für alle Besucher. Die Tageskarten kosten je nach Tag und Kaufort zwischen 11 und 17 Euro. Schüler, Studenten, Auszubildende, Bundesfreiwillige, Schwerbehinderte und Rentner ab 65 Jahren erhalten Ermäßigungen zwischen fünf und drei Euro auf den Normalpreis.

Dauerkarten sind für 32 Euro im Vorverkauf und 34 Euro an der Tageskasse erhältlich. Für das iPhone bietet der Messeveranstalter einen „Mobile Exhibition Guide“ an, der für Orientierung auf dem Messegelände sorgen soll.




Keine News und Story auf m-magazin.net verpassen!

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter, Pinterest
oder abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal oder RSS-Feed!


Mehr zum Thema