Launch der Retina-iMacs im Oktober wahrscheinlicher

4.7.2012 von
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Gute Nachrichten für iMac-Nutzer: Zuletzt kursierte das Gerücht, das die All-in-One-Rechner mit dem Retina-Display erst 2013 erscheinen würden. Offenbar wird eine Retina-Variante, die noch in diesem Jahr in den Handel kommt, immer wahrscheinlicher. Der Haken: Die Retina-iMacs dürften teurer werden – sehr viel teurer.


Die Zeitung Digitimes aus Taiwan meldet, dass Zulieferer von Apple begonnen hätten, Bauteile für neue iMacs mit Retina-Display herzustellen. Wie so oft beruft sich der Autor Aaron Lee auf anonyme Quellen innerhalb der Zuliefererkette. Entsprechend der Vorlaufzeit und Apples Angewohnheit, neue Produkte sofort oder nach wenigen Tagen verkaufen zu können, wäre eine Präsentation des All-in-One-Rechners mit dem hochauflösendem Bildschirm im Oktober denkbar.

Bereits für die Apples Entwicklerkonferenz WWDC im Juni haben einige Quellen neue iMac-Modelle versprochen, doch Tim Cook präsentierte „nur“ neue MacBooks. Zuletzt kursierte das Gerücht, dass die All-in-One-Rechner mit dem Retina-Display erst 2013 erscheinen würden, da die Produktionsmenge der Bildschirme für eine frühere Markteinführung zu klein sein.

Egal wann Apple den Retina-iMac vorstellt, sicherlich wird es wie beim MacBook Pro nur ein deutliches teureres Top-Modell mit dem hochaufgelösten Bildschirm geben. Die All-in-One-Computer im bisherigen Preisrahmen werden wohl noch länger nur über einem herkömmlichen Monitor verfügen.

Schon beim Retina-MacBook müsste eine 17-Zoll-Variante nach Berechnungen des Analysten Trip Chowdhry von Global Equities Research 700 Dollar mehr kosten als das 15-Zoll-Modell. Für den iMac in der aktuellen Größe wären Displays mit 21,5 und 27 Zoll nötig.

iPad Mini mit 7,85 Zoll großem IGZO-Display

Auch über eine kleinere und günstigere Ausgabe des iPad kursieren schon länger verschiedene Gerüchte. Jetzt berichten gleich drei Webseiten Details über das iPad Mini und berufen sich auf unterschiedliche Quellen.

Die chinesische Webseite mydrivers.com berichtet von einem iPad Mini mit 7,85 Zoll großem IGZO-Bildschirm, dessen Pixeldichte sogar noch höher als beim Retina-Display des neuen iPads liegen soll. Für das Tablet mit acht Gigabyte Speicherplatz soll ein Preis von 250 bis 300 Dollar fällig werden.

Die gleichen Zahlen nennt auch der Analyst Andy Hargreaves, der erwartet, dass Apple für die 16-Gigabyte-Variante des iPad Mini das 399 Euro teure iPad 2 aus dem Programm nehmen wird. Verkaufsbeginn sei seiner Einschätzung nach im Oktober.

Die auf Wirtschaftsnachrichten spezialisierte Webseite Bloomberg meldet unter Berufung auf zwei mit dem Thema vertraute Menschen, dass Apple eine iPad Mini vorbereitet. Veröffentlichung solle immer noch der Oktober sein, nur bei den technischen Details ist die Wirtschaftsredaktion zurückhaltender.

Angesichts des Kindle Fire und des neuen Google Nexus 7 könnte Apple sich gezwungen sehen eine günstigere Variante des iPad anzubieten. Beide Android-Tablets reichen in Sachen Technik und Verarbeitung nur teilweise an das iPad heran, dafür kosten sie nur die Hälfte des günstigsten Apple-Modells.

Amazon und Google verkaufen den Nutzern ihrer Tablets in eigenen Stores Apps, Bücher, Musik und Filme und machen damit Apple auch auf diesem Gebiet Konkurrenz. Spätestens, wenn die Umsätze im iTunes Store und im App Store zurück gehen, muss Apple reagieren.




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