Apple integriert Facebook noch tiefer in Mountain Lion

20.6.2012 von
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Apple setzt offenbar voll auf das weltgrößte Netzwerk. Nicht nur iOS 6 wird eng verzahnt mit Facebook, auch Mountain Lion. Die neueste Entwickler-Version des Mac OS lässt erkennen, wie tief das soziale Netzwerk im Betriebssystem verwurzelt sein wird.


Seit Montag können Entwickler im Anschluss an die WWDC die vierte Vorabversion von Mac OS X 10.8 Mountain Lion herunterladen. Apple macht keine Angaben dazu, welche Veränderungen die 1,08 Gigabyte große Aktualisierung enthält. Das Team vom US-Blog 9to5mac.com entdeckte zwei Veränderungen im Vergleich zur dritten Preview. So kann der Nutzer jetzt in den Einstellungen der Mitteilungszentrale auswählen, welche Ereignisse von Facebook Mountain Lion ihm anzeigt.

Dem Nutzer stehen viele Feautures von Facebook zur Auswahl: Er kann sich neue Veranstaltungen, Anwendungs-Anfragen, Freunde in der Nähe, Freundschaftsanfragen, Kommentare, Pinnwand- und privaten Nachrichten, Foto- und Orts-Tags sowie Freundschafts-Bestätigungen aus dem sozialen Netzwerk in der Nachrichtenzentrale von Mountain Lion anzeigen lassen.

Geht er dabei in der Benachrichtigungsflut der aufpoppenden Statusmeldungen unter, lassen sich die einzelnen Punkte auch abwählen. Den Facebook-Chat hat Apple allerdings unverständlicherweise immer noch nicht in die Nachrichten-App von Mountain Lion integriert.

Apple bindet Facebook aber nicht nur in sein Desktop- und Notebook-Betriebssystem ein, sondern integriert das weltgrößte soziale Netzwerk der Welt in die kommende Version seines mobilen Betriebssystems iOS 6.

Neue E-Mails im Ruhezustand

Ebenfalls in der vierten Ausgabe der Entwickler-Version neu hinzugekommen ist nach Angaben von 9to5mac.com die PowerNap-Option. Aktiviert der Nutzer sie in den Energieeinstellungen, erwacht der Rechner regelmäßig aus dem Ruhezustand und prüft unauffällig, ob neue E-Mails, Kalendereinträge oder andere Dateien in der iCloud hinzugekommen sind und aktualisiert sie gegebenenfalls. Diese Funktion scheint allerdings den MacBooks vorbehalten zu sein, da sie nur im Akkubetrieb wirksam wird.




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