Spielbericht Diablo 3: Effektfeuerwerk auch auf alten Macs

18.5.2012 von
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Mit Diablo 3 erscheint endlich wieder ein Top-Computerspiel  für den Mac. Grund genug für uns, sich nach zwölf Jahren Wartezeit wieder in die Schlacht gegen das Böse zu stürzen. Ein Testbericht.


Diablo 3 spielt 20 Jahre nach dem zweiten Teil. Der Held kehrt ins wieder errichtete Neu-Tristram – Diablo 1 spielte in Tristram – zurück, wo ein brennender Stein in die Kathedrale eingeschlagen ist. Seitdem machen Untote und Höllenwesen die Umgebung der Stadt unsicher.

Der ewige Kampf gegen das Böse

Das Spielprinzip ist seit dem ersten Teil der Diablo-Serie unverändert, fesselt aber immer noch für Stunden an den Bildschirm. Der Spieler steuert seinen Helden – dieses Mal stehen Barbaren, Dämonenjäger, Mönche, Hexendoktoren und Zauberer – mit der Maus. Je nach gewählter Heldenklasse erfolgen die Angriffe mit Nah- oder Fernkampfwaffen sowie Zaubern und verschiedenen magischen und nichtmagischen Fähigkeiten.

Unterwegs gilt es, Gegenstände und Geld einzusammeln sowie die Ausrüstung des Helden immer weiter zu verbessern. Mit jeder Stufe erlernt er neue Zaubersprüche, Kampfstile oder Fähigkeiten. Ab Level 6 erweitern Runensteine die Kampfkünste.

Wegpunkte und ein Stadtportal sorgen dafür, dass der Held nicht alle Wege immer wieder ablaufen muss, sondern sich hin- und herteleportieren kann. In der Stadt warten mehrere Händler, ein Schmied, der Waffen und Rüstungen auch nach Bestellung anfertigt, ein Heiler und verschiedene Nicht-Spieler-Charaktere. Unterwegs trifft der Spieler zudem auf weitere Kämpfer, die sich ihm anschließen.

Diablo 3 weist feste Speicherpunkte auf, die nicht zu weit auseinander liegen. So speichert das Spiel nicht nur zum Beginn von neuen Quests, sondern auch beim Erreichen größerer Orte oder Levels. Im Auktionshaus lassen sich Gegenstände an andere Spieler verkaufen.

Detailreiche 3D-Grafik

Die 3D-Grafik von Diablo 3 wartet mit zahlreichen Details auf, die selbst in der dunklen Umgebung gut zu erkennen sind.

Zu Beginn sind die Gegner ohne Probleme zu besiegen, sodass alle Heldenklassen ihre ersten Fertigkeiten ausbilden können. Dadurch tritt nicht schon früh Frust auf. Man will immer weiter ziehen und trifft noch früh genug auf Gegner, die man aufwändig niederkämpfen muss.

Egal ob Häuser auf dunklen Wiesen, Hecken von Friedhöfen oder Mauern in Krypten – Gegenstände verdecken den Helden nicht, sondern schalten sich automatisch unsichtbar. Eine kleine Karte, die sich natürlich auch vergrößern lässt, sorgt für Orientierung.

Fazit: Absolut spielenswert

Diablo 3 ist eine rundum gelungene Fortsetzung. Für alte Fans ein Muss, lohnt der dritte Teil aber auch für Neulinge, die gerne durch düstere Fantasy-Welten streifen.

Das bewährte Gameplay haben die Entwickler nahezu unverändert gelassen. Dafür haben sie Zeit in die Entwicklung detaillierter Klassen mit unterschiedlichen Kampfstilen investiert. Die Grafik sieht einfach bombastisch aus. Störende Kleinigkeiten, wie die Neugestaltung der Level nach dem Laden eines Spielstands trüben den positiven Gesamteindruck kaum.

Preis und Voraussetzungen

Die Kauf-DVD von Diablo 3 enthält sowohl die PC- als auch die Mac-Version des Spiels. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 59,95 Euro, aber viele Händler bieten das Spiel günstiger an.

Blizzard bietet zudem eine kostenlose Starter Edition an, bei der es sich um eine Demo-Version handelt, die sich bis zum Skelettkönig im ersten Akt oder bis der Held die Stufe 13 erreicht hat, spielen lässt.

Um Diablo 3 zocken zu können, ist eine Internetverbindung sowie ein Konto bei Battle.net notwendig. Die Mindestsystemanforderungen für den Mac sind nach Angaben des Herstellers Mac OS X 10.6.8, ein Intel Core 2 Duo-Prozessor, eine Nvidia Geforce 8600M GT oder eine ATI Radeon HD 2600.

Doch das Spiel lief im Test in höchster Auflösung auch auf einem anderthalb Jahre alten iMac mit einem 3,06 Gigahertz Core i3-Prozessor, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer ATI Radeon HD 4670 flüssig.




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