Angebliche Preissenkung: Macbook Air bald für 799 Euro?

9.5.2012 von
 

Apple plant angeblich, den Preis für das günstigste MacBook Air von 999 US-Dollar auf 799 Dollar zu senken. Hintergrund sind die Ultrabooks der anderen Notebook-Hersteller, deren Einstiegspreis im Sommer auf 699 Dollar sinken soll. Das Warten auf die nächste MacBook-Generation lohnt sich aber noch aus einem ganz anderen Grund.


Mit dem Ultrabook-Konzept wollte Intel den Herstellern von Windows-Notebooks das Rüstzeug in die Hand geben, um Laptops herzustellen, die mit dem MacBook Air konkurrieren können. Bisher lieferten aber weder Samsung, noch Dell, Asus, Acer, Lenovo oder HP und Toshiba ein Gerät, dass Apple spürbar unter Druck setze.

Hinzu kommt, dass die Ultrabooks bisher nicht wirklich günstiger als das MacBook Air verkauft werden. Das soll sich im Sommer ändern. Intel hat 699 Dollar als Zielpreis für die Einstiegsmodelle ausgegeben.

Aus ungenannten Quellen in Zulieferbetrieben für die Notebook-Fabriken in Asien meldet Digitimes, dass Apple den Preis für das günstigste MacBook Air im dritten Quartal 2012 von 999 Dollar auf 799 Dollar senken will. Sollte dieser Fall eintreffen, müsste der Preis in Deutschland derzeit von 949 Euro auf unter 800 Euro sinken.

Wir wissen: Apple beobachtet seine Konkurrenten durchaus, lässt sich von diesen aber nicht zu Hektik verleiten. Eine Preissenkung dürfte also erst dann Realität werden, wenn die flachen Windows-Notebooks bedrohlich hohe Verkaufszahlen erreichen.

Geld hat Apple genug auf der hohen Kante, um seine Gewinnmarge beim MacBook Air zugunsten eines wachsenden Marktanteils zu verringern oder sogar leicht ins Negative sinken zu lassen. Schließlich ist jeder Käufer auch ein potenzieller Neukunde im iTunes Store und im Mac App Store.

Warten auf die “Efeu-Brücke”

Es lohnt sich also nicht unbedingt, auf die Preissenkung zu spekulieren und mit dem Kauf eines neuen MacBook Air zu warten. Doch es gibt einen anderen guten Grund, mit der Anschaffung eines neuen MacBooks oder iMacs zu warten.

Intels neueste Chip-Generation Ivy Bridge ist teilweise schon verfügbar und soll bis Ende Juni vollständig erhältlich sein. Wir können nur hoffen, dass Apple seine Laptops und All-in-One-PCs schnell mit den neuen Prozessoren ausstattet. Im Vergleich mit der Vorgänger-Generation verbrauchen sie weniger Strom und liefern mehr Leistung, was sich vor allem bei den mobilen MacBooks spürbar auswirken dürfte.




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