Verwirrung um Verbindungsprobleme beim neuen iPad

24.4.2012 von
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Ärger mit dem LTE-Chip: Vodafone und die Telekom untersuchen derzeit Verbindungsabbrüche im mobilen Datennetz mit dem neuen iPad. Bislang ist unklar, warum das Tablet unterwegs die Verbindung kappt und nicht wieder etablieren kann. Vodafone sieht die Schuld bei Apple.


Bereits Mitte März hatten Nutzer über Verbindungsabbrüche mit dem neuen iPad (Link via heise.de) im UMTS-Netz berichtet. Gefolgt von einer Warnung, dass die Verbindung nicht wieder aktiviert werden könne. Betroffen waren unter anderem Kunden der Telekom, von Vodafone sowie O2. Der klassische Trick, die kurzfristige Aktivierung des Flugzeugmodus, schaffte keinerlei Abhilfe. Auch das Herausnehmen der Karte aus dem SIM-Slot löste das Problem nicht auf Dauer.

Jetzt berichtet heise, dass die Telekom laut eigener Aussage mit Apple zusammen an der Lösung des Problems arbeitet. Vodafone konnte zudem kein Problem in seinem Netz feststellen. Offenbar glaubt der Mobilfunkanbieter den Fehler in der LTE-Fähigkeit des neuen iPads zu finden.

Der verantwortliche Chip nutzt die falschen Frequenzen für den Einsatz in deutschen Netzen, eventuell könnte das Gerät aber bei schnellen Ortswechseln oder während der Umstellung vom Wlan-Betrieb auf UMTS versuchen, eine LTE-Verbindung zu etablieren – und damit natürlich scheitern. Das vermutet ein Vodafone-Sprecher gegenüber mac & i.

Ob Apple mit einem künftigen Software-Update für iOS eine Möglichkeit liefert, den leider fehlerhaften LTE-Betrieb auch in den Einstellungen zu deaktivieren, ist noch unklar. Bislang hatte sich das Unternehmen zu den Vorfällen nicht geäußert. Währenddessen häufen sich im Apple-Forum Beschwerden wegen Problemen mit dem Wlan-Datendurchsatz auf dem neuen iPad. Der sei mitunter niedriger als auf dem iPad 2 oder dem iPhone 4S. Dass es vielen Usern so geht, dürften die enormen Abrufzahlen auf einen Eintrag in der Support-Community belegen. Weit über 110.000 Views hat dieser seit dem 17. März bekommen.

(via)

 




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