Für Spielkinder, Fanboys und Junggebliebene: ein Apple Store aus Lego [Galerie]

6.3.2012 von
 

Man nehme einen Apple Store, fülle ihn mit dezenten Möbeln, Macs, einem Steve Jobs, einer Genius Bar, Fanboys und verpasse ihm eine Glasfront. Der Baustoff: Lego. Wie bitte? Ganz recht: Ein Apple-Fan und Lego-Liebhaber hat einen Store aus den kleinen Steinchen nachgebaut. Findet der Apple-Lego-Store genug Unterstützer, könnte er tatsächlich in den Handel kommen.


Ganze 800 Teile sind in dem Lego-Modell eines Apple-Stores verbaut. Neben einem waschechten Lego-Jobs gehören zu dem Werk von Lego-Cuusoo-User gotoandbuild auch kleine Nachbauten der bekannten Holztische und Regale an den Wänden.

Wirklich charmant ist die Liebe zum Detail in diesem Modell. So verfügt natürlich auch der Lego-Store über eine Warteschlange – wie an dem verbitterten Gesicht des Lego-Männchens zu sehen ist, das leider nur den zweitbesten Platz ergattert hat.

An den Wänden finden sich Mini-Plakate aus der kunterbunten iPod-Werbephase. Der Erbauer verspricht, diese Bilder noch durch tanzende Lego-Figuren zu ersetzen. Das Dach könnte optional über ein transparantes oder weißes Apple-Logo verfügen, ebenfalls ein kleines architektonisches Zitat etlicher Stores mit Glasdach.

Wer sich fragt, warum das Logo auf der Front nicht identisch ist mit dem auf dem Dach: Der Lego-Store-Bauer gotoanbuild wollte damit an das Bitmap-Logo aus dem System 6 Apple-Menü erinnern, das noch aus der Feder von Susan Kare stammt. Kare gab dem frühen Mac seinen Look und katapultierte mit ihrer Vision das grafische Betriebssystem, wie wir es kennen, bereits Anfang der Achtziger nach vorne.

Um alle Zweifel an der Genialität dieses Klötzchen-Stores aus dem Weg zu räumen: Auch an die Mitarbeiter, die “Geniusse”, wurde gedacht. Zu erkennen sind sie an den blauen T-Shirts, der Lego-Jobs natürlich an seinem schwarzen Rollkragenpulli, Dreitagebart und Brille.

Momentan handelt es sich bei dem Lego-Modell um einen Prototypen. Findet der Entwurf 10.000 Unterstützer, verlässt der “Modular Apple Store” das Idee-Stadium und liegt bei den Lego-Verantwortlichen zur Review vor.

Diese entscheiden dann darüber, ob das Produkt tatsächlich entwickelt wird und in den Handel kommt. Dass solche Aktionen funktionieren können, bewies zuletzt ein Minecraft-Projekt, dass den Pixellook des Spiels in die Legowelt übertragen sollte.

Der Entwurf fand genügend Unterstützer und bestand die Review.Momentan arbeitet Lego an der Entwicklung des Produktes. Im Fall von Apple sollte sich doch “eventuell” der ein oder andere Fan finden lassen, oder?




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