Sprachverbot für tizi-App: neue Anzeichen für ein iTV

16.2.2012 von
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Apple ist dafür bekannt, Apps aus dem Appstore zu schmeißen, wenn sie eine Funktion eines iPhones oder iPads duplizieren. Dafür muss das besagte Gerät existieren. Nun ereilte aber die Münchner Firma equinux ein dringende Bitte, die Sprachfunktion aus seiner App für mobiles Fernsehen zu nehmen. Obwohl Apple ein solches Features nicht anbietet. Noch nicht.


Das Team von Equinux dürfte nicht schlecht gestaunt haben, als Apple darum bat, die Sprachfunktion aus seiner tizi-App zu entfernen. Würde man dem Wunsch nicht nachkommen, würde die App aus dem Appstore entfernt. Equinux hatte Usern zuvor die Möglichkeit gegeben, per Spracheingabe den DVB-T-Empfänger “tizi” für das iPad zu steuern.

Dabei bediente sich das Unternehmen nicht eines Hacks der Sprachsoftware Siri, sondern nutzte die integrierte Diktierfunktion von Apples mobilem Betriebssystem iOS. Damit verletzte das Unternehmen jedoch geistiges Eigentum, erklärte ein equinux-Sprecher gegenüber giga.de. Man gab nach und passte die Software an.

Dennoch verwundert dieser Schritt Apples. Jüngste Medienberichte zeichnen ein sehr klares Bild davon, dass Apple in diesem Jahr noch große Pläne für das TV-Geschäft hat. Und auch wenn CEO Tim Cook erklärte, dass man Apple TV immer noch als Hobby sehe, so könnte diese klare Ansage gegenüber eines Unternehmens, das zu 100 Prozent vom Vertrieb von Apple-nahe Produkten lebt, auf ein TV-Gerät aus Cupertino deuten, das Sprachbefehle versteht.

Ob es sich um ein Update des beliebten Apple TVs oder das ominöse iTV handelt, sei dahingestellt. Denn erste Hacks haben eindrucksvoll gezeigt, wie gut die Technik funtktionieren könnte.

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