“Vernetzt leben”: mStore eröffnet Apple-Erlebniswelt in Berlin

28.1.2012 von
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iPhone, iPad, iTunes oder AirPlay sind Meilensteine in Apples Unternehmensgeschichte. Die Revolution aber ist das nahtlose Zusammenspiel dieser Komponenten. In der Installation “Vernetzt leben” des Apple Premium Resellers mStore im Berliner Q110 können Besucher noch bis Ende April die Vorteile der Apple-Welt live testen und erleben.


Die Vision vom vernetzten Leben ist nicht neu. Eine der ersten stammt von dem britischen Schriftsteller Edward Morgan Forster aus dem Jahr 1909. In seiner düsteren Erzählung “The Machine Stops” skizziert er das Modell einer total vernetzten Gesellschaft, die infolge einer Umweltkatastrophe ein unterirdisches Ökosystem aufgebaut hat und über “Blue Optic Plates”, eine Art Bildtelefon, miteinander kommuniziert. 1966 strahlte die BBC in der Science-Fiction-Sendereihe “Out of the Unknown” eine Verfilmung von “The Machine Stops” aus:

Mit der Erfindung des Computers und dem weltweiten Ausbau der Telekommunikationnetze war zwar der Grundstein für die Verwirklichung Forsters und anderer Visionen gelegt, bis zur Jahrtausendwende scheiterte aber die nahtlose Medienkombination regelmäßig an unausgereiften Technologien und fehlenden Standards. Erst als Apple mit dem iPod und iTunes auf den Markt kam, wurde klar, mit welcher Art von mobilem Datenkonsum sich der Mensch nicht nur arrangieren, sondern auch wohlfühlen könnte. Das iPhone schaffte schließlich die Verbindung zum Internet, und mit dem iPad entwickelte Apple ein komplett neues Produkt für ein mobiles und vernetztes Leben.

Die Konsequenz, mit der die Kalifornier die von ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Mastermind Steve Jobs angestoßene Strategie fortsetzen, zeigt auch eine aktuelle Installation des Apple Premium Resellers mStore in Berlin. Im Q110, der Zukunftsfiliale der Deutschen Bank, zeigen die Macher unter dem Titel “Vernetzt leben”, wie sich die Apple-Produkte in die Wohnumgebung einfügen und Kommunikation, Information und Unterhaltung erleichtern.

Vier Bereiche, die vom Designkaufhaus Stilwerk eingerichtet wurden, bilden die Kulisse für die Apple-Erlebniswelt. Dreh- und Angelpunkt im Wohn- und Gästezimmer ist das iPad 2. Es dient als Fernbedienung für die iTunes Mediathek und die Set-Top-Box Apple TV. Ganz bequem lassen sich vom Sofa aus Filme leihen oder Songs auswählen. Die von Apple entwickelte AirPlay-Technologie streamt die Musik in CD-Qualität drahtlos an kompatible Lautsprecher in alle Zimmer. Einmal verbunden mit dem Heimnetzwerk lädt man sich die Freunde einfach zu sich ins Wohnzimmer – und zwar über die im iPad 2 eingebaute Kamera via Videotelefonie.

Auch in der Küche hat das iPad seinen Platz gefunden. In einem stilvollen Ständer aus Eichenholz ersetzt es das Kochbuch und unterhält Köchin oder Koch mit Musik, Video und Apps.

Derweil macht sich im Arbeitszimmer Apples Cinema Display mit einer Bildschirmdiagonale von 27 Zoll auf dem Schreibtisch breit, versorgt das angeschlossene MacBook Air mit Strom und liefert eine brillante Darstellung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Kamera, Mikrofon, Lautsprechersystem und USB-Hub sind im Bildschirm bereits integriert, sodass der Kabelsalat auf dem Schreibtisch der Vergangenheit angehört.

Ergänzt wird die Erlebniswelt von einem BMW Mini. Via USB-Anschluss und der App Mini Connected entert das iPhone das Display und das Audiosystem des Fahrzeugs. Die Webradio-Funktion ermöglicht den Zugriff auf unzählige Radiosender, während die Social-Media-Integration neue Status-Meldungen von Twitter und Facebook im Display anzeigt. Das iPhone importiert die Fahrdaten des Mini und bewertet, wie effizient der Fahrer beschleunigt, verzögert und schaltet.

Hundert Jahre nach Forsters Erzählung ist das vernetzte Leben keine düstere Vision mehr, sondern hochglänzende Realität. Sämtliche Apple-Geräte der “Vernetzt leben”-Erlebniswelt – vom iPhone bis zum Cinema Display – sind bereits auf dem Markt und können in der angeschlossenen temporären mStore-Filiale gleich gekauft oder bestellt werden. Ein Besuch ist noch bis Ende April im Q110 auf der Friedrichstraße möglich (Öffnungszeiten).

Fotos: Pitt Venherm

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