Thailand-Flut sorgt für Lieferengpass bei iMacs

5.12.2011 von
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Die  Thailand-Flut hat nicht nur verheerende Auswirkung auf das Leben der Menschen, sondern auch auf die weltweite Technikproduktion. Und damit auch für Apple. Wer seinen iMac mit mehr Speicherplatz kaufen will, muss Geduld mitbringen und sich auf eine längere Wartezeit einrichten.


Wählt man im Store auf der Apple-Homepage einen iMac aus und vergrößert die Festplattenkapazität auf zwei Terabyte ändert sich der Status von “lieferbar” in “Versandfertig in: 5 – 7 Wochen.”

Der Grund für diese lange Verzögerung dürften die Überflutungen in Thailand in den letzten Wochen sein. In der betroffenen Region befanden sich drei große Festplatten-Fabriken sowie mehrere Zulieferer, die dort teilweise 90 Prozent der weltweit benötigten Teile hergestellt haben. Die Hallen standen bis zu zwei Meter unter Wasser und müssen komplett neu gebaut werden.

Aber nicht nur Apple leidet unter dem Festplattenmangel, sondern alle Computerhersteller. Von den Produktionsausfällen nicht betroffen ist die Herstellung von flashbasierten SSD-Festplatten, wie sie zum Beispiel im MacBook Air stecken.

Derzeit sind bei Apple nur die iMacs vom Mangel an 2-Terabyte-Festplatten betroffen. Aber spätestens nach Weihnachten erwarten Händler und Marktbeobachter eine modellübergreifende Knappheit an Festplatten, die unter anderem auch zu höheren Preisen führen werde.

Schnell kaufen oder sich in Geduld üben

Wer also plant eine neue (externe) Festplatte zu kaufen, sollte nicht zu lange Warten. Die Preise steigen bereits und der Wiederaufbau der Fabriken soll mindesten ein Dreivierteljahr dauern. Bis das Angebot wieder die Nachfrage deckt und die Preise sinken, kann es also noch ein Jahr oder länger dauern.

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