m-magazin hilft: iCloud für alle Dateiformate freigeben

9.11.2011 von
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Apples iCloud bietet jedem Nutzer kostenlos einen fünf Gigabyte großen Online-Speicher zum Datenaustausch zwischen Mac, iPhone, iPad und iPod touch. In der Standardeinstellung können allerdings nur die iWork-Programme Dateien in der Wolke speichern. Doch mit wenigen Mausklicks lässt sich der Cloud-Speicher ähnlich wie bei Dropbox mit beliebigen Dateien befüllen. Und so funktioniert’s.


Diese Anleitung setzt voraus, dass der Leser sich bereits mit seiner Apple-ID bei iCloud angemeldet hat. Um Apples Online-Festplatte zum Austausch beliebiger Daten nutzen zu können, muss zuerst unter Systemeinstellungen -> Internet & Drahtlose Kommunikation -> iCloud mindestens die Kategorie “Dokumente & Daten” ausgewählt sein.

Anschließend rufen Sie im Finder ihren persönlichen “Library”-Ordner auf. Dieser ist unter Mac OS X 10.7 Lion allerdings standardmäßig versteckt. Gehen Sie in der Navigationsleiste des Finder auf “Gehe zu” und drücken die ALT-Taste, zeigt der Rechner den Library-Ordner an und Sie können ihn öffnen.

In der Library nach dem Ordner “Mobile Documents” suchen und mit einem Linksklick ein Alias erzeugen. Dieses auf den Desktop ziehen und schon landen alle dort abgelegten Dateien – egal welchen Formats – in der iCloud.

Der Ordner “Mobile Documents” erscheint allerdings erst in der Library, wenn die iCloud bereits genutzt wurde. Im Test reichte das Speichern von Lesezeichen nicht aus, die Aktivierung der Fotostream-Funktion erzeugte aber den gewünschten Ordner. Es dürfte aber genauso gut mit Kalendereinträgen, Kontakten oder E-Mails klappen.

Bleibt zu hoffen, dass Apple diese Funktion gewollt hat und nicht irgendwann als Sicherheitslücke identifiziert und abschaltet, denn der Austausch beliebiger Dateien zwischen OS X- und iOS-Geräten erweist sich als sehr praktisch.

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