Das Ende des Mac Pro ist nah

1.11.2011 von
 

Neben iPhone, iPad, iPod und den MacBooks verkauft Apple derzeit immer noch den Desktop-Rechner Mac Pro. Er zeichnet sich durch eine enorm starke Rechenleistung, Nachrüstbarkeit und viele Anschlüsse aus, doch er scheint kurz vor dem Ende zu stehen. Immer mehr Blogger entdecken Anzeichen dafür, dass Apple sich von seinem Großrechner demnächst verabschieden könnte.


Geld verdient Apple derzeit vor allem mit Notebooks, Tablets und Smartphones. Die Zielgruppe für den mindestens 2.400 Euro teuren Mac Pro ist dagegen sehr überschaubar, so wirft der Rechner kaum Profit ab.

Blogs wie AppleInsider oder CultofMac weisen zudem darauf hin, dass Apple den Mac Pro schon ungewöhnlich lange nicht mehr mit aktueller Hardware nachgerüstet hat – dies geschah zuletzt 2010. Für die Blogger ein sicheres Zeichen, dass in Cupertino niemand mehr daran glaubt, dass der Rechner noch eine Zukunft hat.

Selbst den meisten Profis, die mit Apple-Produkten Videos bearbeiten oder Grafiken erstellen, dürfte inzwischen die Leistung der besseren MacBook Pro-Modelle und iMacs ausreichen. Mit Thunderbolt hat Apple zudem einen Verbindungsstandard gefunden, der mit einem Stecker fast die gesamte Anschlussvielfalt des Mac Pro bietet.

Die Nachfrage nach Macs mit enormer Rechenkraft könnte Apple auch mit einem entsprechend ausgerüsteten iMac relativ einfach befriedigen. Ein entsprechender iMac Pro wäre trotz kleiner Stückzahlen immer noch profitabler zu produzieren als der aktuelle Mac Pro.

Sollte Apple weiterhin seinen Supercomputer für Büros anbieten oder ist die Zeit gekommen sich von dem Nischenprodukt zu verabschieden?

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