Mac OS X Lion: alles, was Sie zum Update wissen müssen

19.7.2011 von
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Mac OS X LionWie m-magazin.net aus sicherer Quelle erfahren hat, steht der Launch für Apples neues Betriebssystem Mac OS X Lion kurz bevor. Mit unseren Tipps sind Sie vorbereitet, wenn die Software im Mac App Store zum Download bereit steht.


Systemvoraussetzungen
Als grobe Regel gilt, dass OS X Lion (Fünf gute Gründe für den Wechsel) nicht auf Macs, die vor Dezember 2006 gekauft wurden, läuft. Genauer gesagt muss in dem Rechner ein Prozessor von Intel stecken: Core 2 Duo, Core i3, Core i5, Core i7 oder Xeon. Power PCs werden nicht unterstützt.

Zusätzlich muss der iMac oder das MacBook über mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte freien Festplattenplatz verfügen. Die Vorgänger-Version Snow Leopard muss sich auf dem aktuellsten Stand befinden – also Mac OS X 10.6.8 sein. Diese Informationen lassen sich bei jedem Mac leicht überprüfen. Ein Klick auf das Apfel-Symbol in der oberen linken Ecke des Bildschirms und den Menüpunkt “Über diesen Mac” genügt.

Update vom 20.07.: Kurz vor der Veröffentlichung von Lion hat Apple noch einen Migrationsassistenten zum Download bereit gestellt. Das 714 Kilobyte große Programm benötigen allerdings nur Nutzer, die Daten von einem Mac mit Snow Leopard auf einen Mac mit Lion übertragen wollen. Für die Installation von Lion über Snow Leopard ist der Assistent nicht nötig.

Vertrauen ist gut, Backup ist besser
Auch wenn die Installation neuer Versionen von Mac OS X normalerweise problemlos verlaufen. Trotzdem gilt weiterhin die Empfehlung, vor der Aktualisierung auf Lion eine Sicherungskopie anzulegen. Für das Backup bietet sich neben dem Mac-Werkzeug Time Machine auch die Freeware Carbon Copy Cloner an.

Welche Programme laufen und welche Software Probleme macht
Mit OS X Lion verabschiedet sich Apple gänzlich von den alten Macs mit PowerPC-Prozessoren. Nutzer, in deren Rechnern sich diese Chips befinden, können das neue Betriebssystem gar nicht erst installieren. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Rosetta-Anwendungen nicht mehr funktionieren. Hierzu gehören unter anderem Microsoft Office 2008 oder einige, vor allem ältere Programme von Adobe.

Die fehlende Unterstützung von Rosetta kann ebenfalls dazu führen, dass Druckertreiber nicht mehr funktionieren. Weitere Programme wie Apple Mail oder Aperture gelten als anfällig bei Veränderungen am Betriebssystem. Aber zumindest Aperture soll in der neuesten Version 3.1.3 bereit für OS X Lion sein. Eine Liste von Programmen, die bereits auf ihre Kompatibilität getestet wurden, findet Sie hier.

Vorsichtige sollten einen Monat warten
Wer nicht riskieren will, mit dem Update auf OS X Lion für den Job-Alltag wichtige Programme zu verlieren, sollte sich in Geduld üben und das neue Betriebssystem erst nach etwa einem Monat installieren. Nach diesen Zeitraum waren zumindest beim Vorgänger Snow Leopard die meisten Fehler behoben.

Apple verkauft sein neues Betriebssystem nicht auf DVD – Im Internet sind aber bereits Anleitungen zu finden, wie sich bootfähige DVDs und USB-Sticks erstellen lassen. Der etwa vier Gigabyte große Download soll sich auf allen Macs mit derselben Apple-ID installieren lassen.

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